Willkommen bei der DGSP

Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e. V. (DGSP) ist ein unabhängiger Fachverband für psychiatrisch Tätige aller Berufsgruppen. Sie ist mit weiteren Verbänden unter dem Begriff »Psychiatrienetz« zusammengeschlossen. Hier auf unserer verbandseigenen Website bieten wir Ihnen Informationen zu unseren Fortbildungs- und Tagungsangeboten, unserer Zeitschrift »Soziale Psychiatrie« sowie vielen weiteren (sozial-)psychiatrisch relevanten Themen. Falls Sie sich detaillierter über die DGSP informieren möchten oder sogar eine Mitgliedschaft erwägen, haben wir alle benötigten Informationen unter der Sparte »Über uns« für Sie bereitgestellt.

Protestaktion gegen das BTHG

Die Zeit drängt: Ende Juni soll das Kabinett über den Referentenentwurf für das Bundesteilhabegesetz (BTHG) abstimmen. Die DGSP ruft zur Teilnahme an der Protestkampagne des Paritätischen auf!

Tagungsbericht Psychosebegleitung und Neuroleptika

Jann E. Schlimme und Christel Achberger

Um Möglichkeiten zu diskutieren, in der Psychose-Begleitung und -Behandlung Neuroleptika möglichst niedrig zu dosieren oder auf sie zu verzichten, sind am 3. und 4. Juni 2016 zahlreiche Psychose-Erfahrene, Profis und Angehörige aus dem ganzen Bundesgebiet zu der Veranstaltung des DGSP-Fachausschusses Psychopharmaka in das Katholisch-Soziale Institut in Bad Honnef gekommen.

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Stellungnahme der DGSP zum Referentenentwurf für das Bundesteilhabegesetz

Die DGSP hat das BTHG kommentiert.

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Stellungnahme der DGSP zum PsychVVG

Der Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen liegt vor. Die DGSP äußert sich dazu in einer Stellungnahme.

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Spurensuche – Ringen um Selbst-Verständlichkeit bei Psychosen und Depression

Die Stiftung für Soziale Psychiatrie lädt ein zu Vortrag, Gespräch und Lesung. Dabei sind Andreas Heinz und Thomas Bock, Autoren des im Frühjahr 2016 erschienenen Buches „Psychosen – Ringen um Selbstverständlichkeit“, und der Poetry-Slammer Tobi Katze. Er liest aus seinem Buch „Morgen ist leider auch noch ein Tag – Irgendwie hatte ich von meiner Depression mehr erwartet“.
Die Veranstaltung findet statt am 5. Oktober 2016 um 19.30 Uhr, in der Landesvertretung Bremen, Hiroshimastraße 24, 10785 Berlin.

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TTIP stoppen! Große Demos im Herbst

Im Herbst gehen die Auseinandersetzungen um CETA und TTIP in die heiße Phase: EU und USA drücken aufs Tempo und wollen TTIP möglichst schnell fertig verhandeln. EU-Kommission und Bundesregierung wollen, dass das Abkommen beim EU-Kanada-Gipfel im Oktober 2016 offiziell unterzeichnet wird. Zuvor müssen sowohl der EU-Ministerrat als auch die Bundesregierung entscheiden, ob sie CETA stoppen.

Kurz vor diesen Entscheidungen wird der Protest gegen CETA und TTIP auf die Straße getragen! Der Paritätische Wohlfahrtsverband demonstriert als Teil eines großen Bündnisses mit Attac, Campact, Greenpeace, Deutscher Kulturrat, Mehr Demokratie, BUND, Gewerkschaften und vielen weiteren mit weit über hunderttausend Menschen am Samstag, den 17. September 2016 in sieben Städten – in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart.

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Stellungnahme zu Reduktionsstudien veröffentlicht

Der DGSP-Fachausschuss Psychopharmaka hat zur Teilnahme an Reduktionsstudien von Neuroleptika Stellung bezogen.

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Ausschreibung für den Stiftungspreis 2017

Die Stiftung für Soziale Psychiatrie verleiht 2017 den Förderpreis zum sechsten Mal, diesmal für Projekte guter Praxis, die gleichermaßen beispielhaft für nachhaltig und inklusiv wirkende Modelle für psychosozial belastete Kinder und Jugendliche sein sollten.

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DGSP kritisiert Pressemitteilung des "Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit"

Im Januar diesen Jahres veröffentlichte das "Aktionsbündnis Seelische Gesundheit" eine Pressemitteilung mit dem Titel "Psychopharmaka – Fluch oder Segen". Die DGSP kritisiert in ihrer Stellungnahme, dass dieses Papier Grundsätze guter Information und Aufklärung verletzt.
Lesen Sie hier die vollständige Stellungnahme.

Neuerscheinung zum Gedenken an Klaus Laupichler

Anlässlich seines plötzlichen Todes im vergangenen Jahr haben seine Freundinnen und Freunde Texte von und über Klaus Laupichler zusammengetragen, um seinen Beitrag zu einer an den Bedürfnissen von Betroffenen orientierten Begleitung und Behandlung lebendig zu halten. So entstand das Buch „Trialogisches Miteinander, Chance voneinander zu lernen“, ab sofort erhältlich bei der DGSP!

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Asylpaket II stoppen

Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. (DGSP) unterstützt ausdrücklich die nachfolgende Erklärung:

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Broschüre: Standortbestimmung psychiatrischer Pflege in der DGSP

"Psychiatrische Pflege setzt am Alltag, der Lebens- und Krankheitsgeschichte, den Folgen der Erkrankung und den Fähigkeiten bzw. Grenzen des Einzelnen an. Sie stützt sich im Wesentlichen auf drei Säulen ihres Handelns: Kontakt- und Beziehungsgestaltung, Gestaltung eines förderlichen Milieus sowie Gesundheitsförderung, Alltags- und Krankheitsbewältigung."

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DGSP-Kurzfortbildungsprogramm 2016

Wir freuen uns, Ihnen mit diesem Kurzfortbildungsprogramm 2016 wieder über 60 spannende, altbewährte, aber auch neue Seminare anbieten zu können. Seit über zwanzig Jahren veranstaltet die DGSP nun schon die beliebten »Kurzfortbildungen«, und viele tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter psychiatrischer Arbeitsfelder haben bisher davon profitiert. Ziel der DGSP-Fortbildungen war und bleibt es, Mitarbeitende aus allen psychiatrischen Arbeitsfeldern und Berufsgruppen zu befähigen und zu ermutigen, sozialpsychiatrische Inhalte im Arbeitsalltag umzusetzen und so zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in der Psychiatrie beizutragen. Zu den Fortbildungen sind auch Studierende herzlich eingeladen, die eine berufliche Tätigkeit in der Psychiatrie anstreben. Auch die Förderung des Trialogs ist weiterhin ein wichtiges Ziel. Deshalb richten sich viele Seminare auch an Angehörige, Psychiatrie-Erfahrene und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Beschwerdestellen. Hier ist eine teilweise Übernahme der Kosten auf Antrag möglich. Die Fortbildungsinhalte werden von erfahrenen Referentinnen und Referenten aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern theoretisch fundiert, praxisbezogen und handlungsorientiert vermittelt. Seminarorte sind Bielefeld, Erfurt, Frankfurt am Main, Berlin (Erkner), Freiburg im Breisgau, Fulda, Gütersloh, Hamburg, Hannover, Köln, Ostheide (bei Lüneburg) Stuttgart, Weimar und Würzburg.

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Positionspapier der DGSP zur Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und dem Medikament Ritalin

»Eine Generation wird krankgeschrieben«, diese Formulierung spiegelt in unseren Augen angesichts der alarmierenden Statistik leider die aktuelle Situation in Deutschland wider: Die Zahl der Fälle, in denen deutsche Ärzte und Kinder- und Jugendpsychiater eine »Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung« (ADHS) diagnostizierten, ist in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen und wird bundesweit derzeit auf mehr als eine halbe Million geschätzt. In ähnlichem Maß aber, in dem ADHS in den Patientenkarteien zunahm, vervielfachte sich auch die Verordnung des Wirkstoffs Methylphenidat, etwa Ritalin.

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Neuroleptika reduzieren und absetzen

Eine Broschüre für Psychose-Erfahrene, Angehörige und Professionelle aller Berufsgruppen

Eine wichtige Frage in der psychiatrischen Versorgung ist die Dosierung von Neuroleptika. Der trialogisch zusammengesetzte DGSP-Fachausschuss „Psychopharmaka“ hat Forschungsergebnisse und Erfahrungen zusammengetragen: Wie kann ein verantwortungsvoller Umgang mit Neuroleptika  – und auch ein mögliches Reduzieren – gelingen? Die Autorinnen und Autoren führen Beispiele an, spiegeln Erfahrungen aller Beteiligten und zeigen behutsame Wege auf. Sie nennen Bewältigungsstrategien gegen Ängste, erklären Frühwarnzeichen von Krisen und ermuntern zu persönlichen Checklisten.

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Die Broschüre ist erhältlich als Download oder im Papierformat gegen eine Schutzgebühr von 2 Euro in unserer Geschäftsstelle

 

Memorandum der DGSP zur Anwendung von Neuroleptika

Aktualisierte Neuauflage!

Seit mehr als fünf Jahren beschäftigt sich die DGSP intensiv und kritisch mit der Problematik der Psychopharmakatherapie in der Psychiatrie. Das Ergebnis, basierend auf der aktuellen Forschung, hat der Vorstand der DGSP in einer neuen Auflage seines »Memorandum zur Anwendung von Neuroleptika « zusammengefasst. Das Positionspapier will zum weiteren Diskurs in der für psychisch erkrankte Menschen so wichtigen Frage der Neuroleptikabehandlung anregen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

Das Memorandum kann angefordert werden unter: dgsp(at)netcologne.de
oder als PDF gelesen bzw. heruntergeladen werden:Lesen Sie mehr

Eingliederungshilfe auf dem Weg zur Inklusion

Der DGSP-Fachausschuss Menschen in Heimen hat für 2012 ein Positionspapier zum Thema Inklusion und Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe veröffentlicht.
Die sozialpsychiatrische Fachdiskussion der letzten Jahre war mitgeprägt durch das Ziel der Inklusion und die Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe. Die Inkraftsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Jahre 2008 hat dieser Diskussion weiter Schwung gegeben. Heute stehen die Psychiatriegesetze der Länder, einzelne Regelungen des Betreuungsrechtes und die Nachfolgegesetze des Heimgesetzes auf dem Prüfstand bzw. zur Veränderung an.

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Denkanstöße

Die Psychiatrie verändert sich; nicht nur zu ihrem Vorteil. Längst sind die Entwicklungen nicht mehr so spektakulär, wie zu den Zeiten der Psychiatriereform, an der die DGSP maßgeblich beteiligt war.
Aber wir mischen uns weiterhin ein: Wir engagieren uns für die Verbesserung der Behandlungsbedingungen im Interesse der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Wir setzen uns ein für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Psychiatrie.

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